Praxis für Zahnerhaltung Prof. Dr. Rosin & Partner

Zahnimplantate: Das Wichtigste auf einen Blick

Was sind Zahnimplantate? Woraus bestehen sie? Welche Vorteile haben Implantate? Wie läuft eine Implantation ab? Ist das Einsetzen von Implantaten nicht schmerzhaft? Wie lange halten Zahnimplantate? Was kosten sie und was übernimmt die Krankenkasse? Hier finden Sie die Antworten:

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Was sind Zahnimplantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die an Stelle fehlender Zähne in den Kiefer eingesetzt werden. Auf ihnen können Zahnkronen oder Zahnbrücken befestigt werden, die so fest wie eigene Zähne sind und sich auch so anfühlen.

Mit Implantaten können aber auch herausnehmbare Teilprothesen vermieden werden – vor allem, wenn hintere Backenzähne fehlen. Schlecht sitzende Totalprothesen können mit Implantaten wieder einen sicheren Halt bekommen. In vielen Fällen können Totalprothesen ganz durch fest sitzende Brücken auf Implantaten ersetzt werden.

Was ist eine Sofortimplantation?

Normalerweise werden Implantate erst längere Zeit nach dem Verlust von Zähnen und nachdem sich im Zahnlückenbereich neuer Knochen gebildet hat, eingesetzt. Für Patienten bedeutet das, dass sie mehrere Monate lang mit einer Zahnlücke leben müssen.

Als spezialisierte Praxis können wir sog. Sofortimplantationen durchführen. Das bedeutet, dass sofort oder spätestens innerhalb von 48 Stunden nach dem Verlust bzw. dem Ziehen eines Zahnes ein Implantat eingesetzt und mit einem Provisorium versehen wird. Patienten, die von einem Zahnverlust betroffen sind, müssen also nicht monatelang auf die Beseitigung der Zahnlücke warten.

Eine Sofortimplantation stellt allerdings bestimmte Anforderungen an den Kieferknochen und den Gesundheitszustand des Zahnfleisches. Deshalb sollten Sie sich von uns beraten lassen, wenn bei Ihnen die Entfernung von Zähnen geplant ist oder wenn Sie einen Zahn (z.B. durch einen Unfall) verloren haben.

Woraus bestehen Implantate?

Die meisten der heute verwendeten Implantate bestehen aus dem Metall Titan, das als gut körperverträglich gilt. Sie haben eine ähnliche Form wie die natürliche Zahnwurzel. Damit sie von Beginn an gut im Knochen sitzen, haben die meisten Implantate ein Schraubengewinde, das ihnen die sog. Primärstabilität gibt. Die Implantat-Oberfläche ist zusätzlich angerauht, um das Anwachsen des Kieferknochens zu fördern.

Implantate aus Titan werden schon seit Jahrzehnten gesetzt. Allein in Deutschland sind es mehr als eine Million pro Jahr.

Wie läuft eine Implantation ab?

Heutzutage werden vor allem sog. „zweiteilige Implantate“ verwendet. Sie bestehen aus dem eigentlichen Implantat mit einem Innengewinde und einem Aufbaupfosten („Abutment“). Diese Implantate heilen zunächst unter dem Zahnfleisch ein.

Nach der Einheilphase werden sie freigelegt und das Abutment wird in das Innengewinde eingeschraubt. Auf ihm wird der eigentliche Zahnersatz befestigt.

Für spezielle Fälle gibt es auch sog. „einteilige Implantate“, die aus Implantat und Aufbaupfosten in einem Stück bestehen. Welche Art von Implantat gewählt wird, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Ist eine Implantation nicht schmerzhaft?

Viele Menschen haben völlig falsche Vorstellungen davon, wie kompliziert oder schmerzhaft eine Implantation sei. Die Wahrheit ist:

In der Regel können Implantate ambulant und mit örtlicher Betäubung eingesetzt werden. Viele Patienten benötigen nicht einmal Schmerzmittel nach der Implantation.

In besonderen Fällen und auf Wunsch des Patienten kann die Behandlung mit Sedierung (z.B. mit beruhigenden Medikamenten) oder in Narkose durchgeführt werden.

Wie lange halten Implantate?

Grundsätzlich können Implantate ein Leben lang halten – wenn sie gut gepflegt und regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden. Und wenn der Patient bei guter Gesundheit bleibt. Es gibt viele Patienten, die schon 30 Jahre und länger ihre Implantate haben.

Die Erfolgsquote von Implantaten über einen Zeitraum von zehn Jahren liegt heute bei bis zu 97 %*. Zum Vergleich: Normale Brücken haben eine Erfolgsquote von etwa 80 % und Kronen auf eigenen Zähnen von ca. 75 % auf einen Zeitraum von zehn Jahren.

* Quelle: Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Stand 4/00

Was kosten Implantate und was bezahlt die Kasse?

Die Kosten hängen von der Anzahl der Implantate und von der individuellen Situation ab. Deshalb können wir hier leider keine pauschalen Angaben machen. Sie erhalten vor Beginn der Behandlung einen detaillierten Heil- und Kostenplan, dem Sie die voraussichtlichen Behandlungskosten entnehmen können.

Implantate gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Sie leisten deshalb nur einen Zuschuss zum Zahnersatz, nicht aber zu den Implantaten selbst. Private Krankenversicherungen und Zusatz-Versicherungen erstatten einen prozentualen Anteil der Kosten für Implantate und Zahnersatz entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen.

Implantate: Fragen und Antworten

Hier sind die am häufigsten gestellten Fragen zu Implantaten und die Antworten darauf für Sie. Sollten Sie weitere Fragen haben, beantworten wir diese gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis.

Fragen zu Implantaten allgemein

In welchem Alter sind Implantate möglich?

Implantate sind erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum ab etwa 18 Jahren möglich. Das heißt, dass bei Jugendlichen keine Implantate gesetzt werden können. Nach oben gibt es keine Grenzen. In den meisten Fällen können Implantate bis in´s hohe Alter gesetzt werden.

Wie lange dauert es, Implantate zu setzen?

Das hängt davon ab, was für Implantate verwendet werden und wie viele gesetzt werden. Näherungsweise kann man sagen, dass für ein Implantat einschließlich Vorbereitung und anschließender Wundversorgung etwa eine Stunde benötigt wird. Bei mehreren Implantaten in einer Sitzung kommen pro Implantat ca. 15 Minuten dazu.

Wie lange dauert die Einheilzeit?

Das hängt hauptsächlich vom verwendeten Implantat-Typ und der Qualität des Knochens ab. Bei den meisten Implantaten wird eine mehrmonatige Einheilzeit abgewartet, bevor der Zahnersatz auf den Implantaten angefertigt wird: Im Unterkiefer ca. 2-3 Monate und im Oberkiefer ca. 5-6 Monate. Während dieser Einheilphase trägt der Patient ein Provisorium.

Es gibt aber auch sofort belastbare Implantate, auf denen direkt nach deren Einsetzen Kronen oder Brücken befestigt werden können. Das ist allerdings nur bei guter Knochenqualität und ausreichendem Knochenangebot möglich. Generell gilt: Je früher die Belastung, desto größer das Risiko des Implantatverlusts.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Implantate?

Man unterscheidet vier mögliche Implantatphasen:

  1. Sofortimplantation: Dabei wird das Implantat sofort nach dem Zahnverlust eingesetzt. Voraussetzung dafür ist ein entzündungsfreies Operationsgebiet.
  2. Frühimplantation: Dabei wird das Implantat 4 – 8 Wochen nach dem Zahnverlust gesetzt. Der Zeitpunkt hängt hier von der Heilung des Zahnfleisches ab.
  3. Verzögerte Sofortimplantation: Diese findet ca. 3 – 4 Monate nach der vollständigen Ausheilung des Zahnfleisches statt.
  4. Spätimplantation: Dabei werden Implantate 6 Monate oder später (auch Jahre später) in den vollständig abgeheilten Knochen eingesetzt.

Welcher Zeitpunkt gewählt wird, hängt von der Lage der Zahnlücke (Fehlende Schneidezähne sollten aus optischen Gründen schnell ersetzt werden) und von der Qualität des Knochens ab.

Wie lange halten Implantate?

Grundsätzlich können Implantate ein Leben lang halten – wenn sie gut gepflegt und regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden und wenn der Patient bei guter Gesundheit bleibt. Es gibt viele Patienten, die schon 30 Jahre und länger ihre Implantate haben.

Die Erfolgsquote von Implantaten über einen Zeitraum von zehn Jahren liegt heute bei etwa 88 – 97 %. Zum Vergleich: Normale Brücken haben eine Erfolgsquote von etwa 80 %, Kronen auf eigenen Zähnen von ca. 75 % und wurzelbehandelte Zähne von nur ca. 50 %.*

*Quelle: Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Stand 4/00

Was verlängert die Lebensdauer von Implantaten?

Die kritischste Phase im „Leben“ eines Implantates ist die Einheilphase. Deshalb ist es besonders wichtig, die Implantate während dieser Zeit vor ungünstigen Belastungen zu schützen. Am besten gelingt das, wenn sie als sog. zweiteilige Implantate unter dem Zahnfleisch einheilen.

Nachdem die Implantate mit Kronen, Brücken oder Zahnersatz versorgt wurden, spielt die sorgfältige und regelmäßige Pflege die größte Rolle für ihre Lebensdauer. Es liegt also viel an Ihnen! Wir zeigen Ihnen nach der Implantation, wie und womit Sie Ihre neuen Zähne am besten reinigen.

Ein weiterer Faktor für eine längere Lebensdauer Ihrer Implantate ist die regelmäßige (meist halbjährliche) Kontrolle und Professionelle Zahnreinigung in der Praxis.

Fragen zur Zeit nach der Implantation

Was geschieht nach der Implantation?

Wir kontrollieren in den Tagen nach der Implantation das Wundgebiet. Nach etwa 7 – 10 Tagen werden die Fäden entfernt. Dazu ist keine Betäubung notwendig.
Danach heißt es warten, bis die Implantate vollständig eingeheilt sind und der endgültige Zahnersatz eingesetzt werden kann.

Wenn es soweit ist, werden die Implantate freigelegt. Dann kommen für etwa zwei Wochen sog. Zahnfleischformer auf die Implantate. Sie sorgen dafür, dass das Zahnfleisch schön um die Implantataufbauten herum anwächst. Danach werden die Kiefer mit den Implantaten abgeformt, damit der Zahntechniker den Zahnersatz anfertigen kann.

Wie wird Zahnersatz auf Implantaten befestigt?

Das hängt vom Implantat-Typ und von der Situation ab. Bei einteiligen Implantaten werden Kronen und Brücken auf die Implantate zementiert. Bei zweiteiligen Implantaten werden sie oft verschraubt. Das hat den Vorteil, dass man sie bei Bedarf leicht abnehmen kann (z.B. für Kontrollen oder wenn eine Reparatur notwendig ist).

Kann man Zahnersatz auf Implantaten reparieren?

Bis auf wenige Ausnahmen, ja! Kronen und Brücken, die auf sog. einteilige Implantate zementiert sind, lassen sich meistens nicht mehr abnehmen. Dagegen können alle Arten von Zahnersatz, die auf sog. zweiteilige Implantate aufgeschraubt sind, problemlos abgenommen, repariert und ggf. erweitert werden.

Was macht man, wenn ein Implantat nicht einheilt?

In diesen seltenen Fällen wird das Implantat entfernt und ein neues gesetzt. Meistens wartet man damit ca. 6-8 Wochen, bis sich der Knochen wieder etwas regeneriert hat. In Einzelfällen kann auch sofort wieder ein zweites Implantat gesetzt werden. Natürlich verwenden wir aus hygienischen Gründen immer ein neues Implantat.

Beeinflussen Implantate einen Herzschrittmacher?

Nein. Da Zahnimplantate keine elektromagnetische Wirkung haben, können Sie auch keinen Herzschrittmacher oder andere elektronische Geräte beeinflussen. Sie führen übrigens auch nicht dazu, dass der Metalldetektor an der Sicherheitskontrolle des Flughafens piepst. Dazu sind sie viel zu klein und sie sind nicht magnetisch.

Fragen zum Ablauf einer Implantation

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Der erste Schritt ist immer die genaue Untersuchung der Zähne, des Zahnfleisches und der Kiefer und eine Beurteilung der Implantations-Möglichkeiten. Dazu kommen dreidimensionale Röntgen-Aufnahmen, mit deren Hilfe der zur Verfügung stehende Platz für Implantate vermessen und die spätere Position der Implantate festgelegt werden.

In manchen Fällen (z.B. bei Diabetes oder Osteoporose) kann eine zusätzliche ärztliche Untersuchung notwendig sein. Nachdem alle Daten vorliegen, können wir die Zahl und Position der Implantate und den späteren Zahnersatz planen. Wir besprechen die Gestaltung Ihrer neuen Zähne mit Ihnen und Sie erhalten einen detaillierten Heil- und Kostenplan mit Ihren voraussichtlichen Behandlungskosten.

Wie läuft eine Implantat-Behandlung ab?

Implantate werden in der Regel ambulant und mit örtlicher Betäubung und nur in besonderen Fällen mit Sedierung (medikamentöse Beruhigung) oder unter Narkose gesetzt. Nach der Betäubung hebt der Zahnarzt das Zahnfleisch an den Stellen vom Knochen ab, an denen die Implantate gesetzt werden. Bei manchen Implantatsystemen wird das Zahnfleisch nur durchbohrt.

Dann werden mit genormten Instrumenten die Kanäle in den Knochen gebohrt, in die danach die Implantate eingeschraubt werden. Nachdem die Implantate sitzen, wird das Zahnfleisch darüber wieder vernäht. Anschließend wird eine Röntgenaufnahme gemacht, um den richtigen Sitz der Implantate zu kontrollieren.

In der Regel erhalten Sie ein Provisorium, das die Zahnlücke(n) so lange verdeckt, bis die endgültigen Zähne eingesetzt werden können. Zum Schluss bekommen Sie noch Hinweise zum Verhalten nach der Implantation und zur Mundpflege.

Was ist sonst noch zu beachten?

Sie sollten für die Stunden nach der Implantation keine wichtigen Termine einplanen, damit Sie sich in Ruhe erholen können. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie zur Behandlung gefahren und auch wieder abgeholt werden. Durch die zahnarztbedingte Adrenalinausschüttung kann Ihr Reaktionsvermögen im Straßenverkehr eingeschränkt sein.

Essen Sie vorher gut. Danach wird es für einige Stunden nicht möglich sein. Ausnahme: Wenn Ihre Implantation in Narkose durchgeführt werden soll, dürfen Sie mehrere Stunden vorher nichts essen, weil Sie „nüchtern“ zum Termin erscheinen müssen. Die genauen Informationen dazu erhalten Sie bei uns in der Praxis.

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Dann sind Sie hier richtig! Sie finden hier auf unserer Website eine Fülle an wertvollen Informationen zum Thema Implantologie und einen kostenlosen Implantat-Ratgeber, den Sie sich herunterladen können. Unsere Zahnarztpraxis in Potsdam ist spezialisiert auf Implantatbehandlungen und wir beraten Sie gerne persönlich und ausführlich.

Ihre Zahnärzte für Implantologie in Potsdam
Prof. Dr. Michael Rosin
Dr. Hans-Christian Lux

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Was wir Ihnen zusätzlich bieten

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6 Jahre Gewährleistung

Wir bieten Ihnen sechs Jahre Gewährleistung auf von uns betreuten Zahnersatz.

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DVT: Sicheres Implantieren

Sicherheit durch dreidimensionale Röntgenaufnahmen für Planung und Implantation

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Stark vergrößerte Sicht bei Operationen und Implantationen mit dem Op-Mikroskop

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Auf Wunsch führen wir Implantationen und Behandlungen unter Narkose durch.

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